T E S T S ~ i n ~ d e r ~ Übersicht

1. März 2012

gut essen

ohne Risiko

der ÜberLebens-Tipp eines berühmten Wirts für mich im neuen Jahr:
»Du musst dich endlich von den Scheinheiligen trennen, denen du nichts wert bist. Lasse dich ja nicht von ihrem Händedruck täuschen. Schüttle denen die Hand, die nicht nur nimmt, sondern gerne gibt.«

Es geht auch knapper:
Geben und Nehmen

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brandneu der Blog zum Buch

…nein, deine Suppe ess’ ich nicht!

ausschließlich mit

schwarzen Schafen + Enttäuschungen

 

 

auf das Schaf klicken!

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109

♥ remininiszenz ♥

Ein etwas anderer Boxkampf

Marc Aurel, Bad Gögging gegen Parkhotel, Bad Griesbach über 10 Runden.

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108

♥ fischers fritz heißt oliver ♥

Am liebsten geht er auf Waller. Wenn es fast dunkel ist. An einem anständigen Wiesenfluss. Und, vor allen Dingen, wenn es die Zeit erlaubt und sein Ofen nichts dagegen hat.
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107

♦ in memoriam ♦

Leopold Hawelka, das Wiener Kaffeehaus-Urgestein ist am 29.12.2011 im Alter von 100 Jahren gestorben. Eine Legende der Kaffeehauskultur ist tot.
Ich war oft im Hawelka, in der Dorotheergasse 6.
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106

♦ stürmisch ♦

Wulff stürmt durch die Presse und ein weiblicher Orkan durch Niederbayern. Wir sind trotzdem gut drauf und freuen uns auf den »Geheimtipp« im Bäder3eck.
Wir sind im Lokal alleine. Weil der Sturm alle ängstigte, auf die Straße zu gehen?
Sei es drum, wir sitzen da. Man hört viel Gutes über das Haus, trotz Weggang von Niko König.
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105

♣ von schweinen und kamelen ♣

Wenn man am Über-Morgen nach einem gichtig versauten Jahreswechsel in eine Apotheke kriecht, wird es sehr schwer zu glauben, dass Schweine Glück bringen. Die aus Marzipan vielleicht, wenn das selbige etwas taugt.
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104

♣ world of quellness ♣

Mit diesem Slogan für sein Parkhotel hat sich Thermalwassertycoon Alois Hartl in die Phalanx weltbekannter Textographen mit Slogans wie Wir sind Papst und Dicktator auf ewige Zeiten eingereiht. Er ist damit unsterblich geworden. Im Gegensatz zu seinen zwei Mitbohrern Zink und Holzapfel aus Bad Füssing, die schon einige Zeit auf Wolke acht ein trockenes Wegsein pflegen.
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103

♥ vierzig jahre durch dick und dünn ♥

Auch wenn es eigentlich ziemlich privat ist — über die Wirtsleut′, die Familie Fischer vom Arco Hof, ist schon so viel berichtet worden, dass auch ich mich mit einem öffentlichen, bescheidenen, literarischen Blumensträußchen in die Gratulantenriege einreihen darf — ich wünsche Euch beiden herzprallen MENSCHEN, dass Ihr gesund und munter auch noch die GOLDENE erleben dürft! »Denn wer gesund ist, dem fehlt nix.« hat mein Doktor weise gesagt.
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102

 

♦ don herbert — und mehr? ♦

Oder salopper gesagt: Die scharfe Achterbahn im Columbia Hotel?
Wie magisch zieht mich immer wieder das hochklassige Refugium der Columbia-Hotelkette in Bad Griesbach an. Es tanzt aus der Reihe, schon weil es nicht im Thermenviertel, sondern nahe der Altstadt von Griesbach, so hieß der Ort früher, vom eher nördlich orientierten Schifferlbesitzer erbaut wurde, und weil es die einzige Sterneküche im weiten Umkreis hat.
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101

♣ premium speck aus südtirol ♣

Speck ist beileibe nicht Speck. Da gibt es Unterschiede, wie Tag und Nacht. Wir beliefern einige Gatronomen mit »TAG-Speck«: 6 Monate alter Premium Speck und 12 Monate alter Premium-Speck Superior. Genuss pur!
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♦ 100 ♦

♥ wo liegt eigentlich hundsöd ♥

Ist doch ganz einfach, wenn man beim Gerhard Schmalzl, sein mustergültiges Refugium ist eines der»zehn« Häuser auf der südlichen Donauhochuferkante,  wenn man also bei dem mit Fünfzig immer noch filmogenen Burschen in die Speisekarte schaut: Kanton-Ente süßsauer auf Wokgemüsestreifen und Duftreis (12,80 €) zeigt sonnenklar: Gleich, wenn man nach Kanton reinkommt, rechts, östlich ein kurzes Stück Richtung Zengcheng, schon kommt Hundsöd. »Huīlièquǎn huāngliáng« steht in Chinesisch auf dem Ortsschild.
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A c h t u n g !

Nach rund 10  »Schlagzeilen« beende ich die Einträge, sonst würde die Seite zu unübersichtlich. Doch das »Haus« verliert nix: Link zum »Archiv: Test-Bibliothek«

Unten: 
Meine Wenigkeit beim Verkosten von guatemaltekischem Rum  in Alexander Ranks  Holzhäusl von Bad Griesbach Therme
acht Flaschen auf und an einem Tisch

mehr →lowe-rautetafel1

Schmankerl “Südtiroler Premium-Speck”

27. Dezember 2011

aktuell ab 01. Januar 2012


www.premiumspeck.de


und manchmal auch in den folgenden Häusern:

(in grau gedruckt: z.Z. nicht)

94086 Bad Griesbach, Holzhäusl, Kurallee 6, tel: 08532-922555, Rhtg: Sonntag + Montag; Sichtterrasse + Balkonterrasse

86609 Donauwörth, Deutschmeister, Hochbruckerstraße 2, tel: 0906-8095, Rhtg: Montag; Biergarten

85049 Ingolstadt-Oberhaunstadt, Kastaniengarten, Gutsstraße 4, tel: 0841-55541, Rhtg: Dienstag (nicht im Sommer); echter Biergarten + Hausterrasse

82431 Kochel am See, Herzogstand, auf dem Herzogstand, Rhtg: keiner, tel: 08851-234; Aussichtsterrasse

91207 Lauf an der Pegnitz, Der Zwinger-Melber, Hersbrucker Str. 1, tel: 09123-983241, Rhtg: Montag; echter Biergarten + Hausterrasse

87665 Mauerstetten-Frankenried, zum Goldenen Schwanen, Paul-Gaup-Straße 1, tel: 08341-93960, Rhtg: Montagmittag; echter Biergarten + Hausterrasse

87561 Oberstdorf, Oytalhaus, Oytal 1, tel: 08322-80381, Rhtg: Samstag (im Winter); Hausterrasse

Hoffentlich ist ein Haus in Ihrer Nähe!

Erfahrungen bitte an ateca@gmx.net
unter den e-Mailern verlosen wir unsere Bücher

Kolpinghaus St. Erhard in 93047 Regensburg

1. Mai 2012

Patrona Bavariae

1. Mai

20 Jahre Seitel

der Hauptdarsteller

 

der Jubilar Martin Seitel (links im Bild)
und seine reschen, saftigen, duftend tittigen Hühner (rechts im Hintergrund).

 

Hendlpinsler NN beim liebevollen Butterstreicheln. Das hat gerochen…Manche Autofahrer sind mehrmals um das Kolpinghaus herumgefahren, um ein paar Nasen voll mitzunehmen. Vor allem Cabrios…

noch herrscht Ruhe im Karton

ein LA mit einem SS, genannt Lili, verhüllen IHN, damit sie später etwas zum Enthüllen haben.

(LA = Lederhosenarsch / SS = Seitelschmaltier)

Nach der Maiandacht (Fotografieren verboten) hier der Einzug der Musikanten und Gladiatoren durch die porta nigra radisbona (wesentlich älter, als die in Trier).
Links, aus dem zehnten Jhd.v.Chr., das RR, das Regensburger Rathaus, in erstaunlich gut erhaltenem Zustand. Über der Musik das auditorium seitelum in all seiner Pracht. Bei Ausgrabungen für das Universums-Kulturerbe fand man den gut erhaltenen Pfeil, der bereits damals schon anzeigte, wo es lang geht.

Im Mittelpunkt der scharfe MädelaMaison, der Maître de la Maison, auf baierisch: der Hausherr. Neben ihm ein DidelaMaison aus dem Seitelstall. Man beachte den, leider unscharfen, Mann zweischen beiden!

Linda, verdeckt den MädelaMaison, ist die rechte Hand des SeitelJubilars. Böse Zungen behaupten, dass SeitelJubilar, der Urvater der Hydra, zehn rechte Hände habe.

hier sieht man noch eine von den Zehn, links im Bild.

MädelaMaison, scharf mit einer der Zehn vom SeitelJubi, auch scharf.

mir läuft das Wasser im Mund zusammen. Was gäbe ich für selbstbediente Apfelschorle in solchen Verpackungen? Nix, den bei 27° im Schatten hilft nur eins…

beachten Sie bitte den Filzhut und nicht nur das Fass und den unfassbar fröhlichen Präsidenten, denn der hat auch Durst!

guter Mann mit Händchenhalten verdursten wir alle. Du musst zuschlagen!

ein megascharfer Schlag

das is a Hetz, da stehn die Mädels drauf

jetzt hamma den Salat: einen nassen Hochwürden.
Zeit wird es, dass er in Rente geht. Denn so geht es einfach nicht.

 gut, dass zum Anstoßen a Bisserl Bier übrig geblieben ist.

es folgt nun eine längere Eloge auf den Jubilar, in der alle seine guten Taten aufgezählt werden. Nach dem es so viele sind, dauerte die scharfe Ansprache in etwa einen Tag.

des geht beim Martin nunter wie warme Semmeln

ein Geschenk hat er natürlich auch gekriegt. Was sich das Personal schon immer gewüscht hat: Ihn flach zu legen!

endlich wieder Musik nach dem ewigen Gerede

des Trompeters schnelle Fingerl

das ist ein Paukenschlag!
Verdammt, wann endlich hört bei mir das, nein der, dieser lästige Senilosex endlich auf…

das ist Kunst. Kunst dem Fotografen nicht die Telefonnummer von dem Blaudirndlengel besorgen, dann könnte er sich die Himmelfahrt glatt schenken!

Weitere, erschreckende schreckliche Fotos folgen demnächst in diesem Theater…

zur Walba in 93080 Pentling/Unterirading

26. April 2012

♥ heißer preussengaumen an der donau ♥

Obwohl die Borussia Dortmund gerade Bayern München… Quatsch, das steht auf einem anderen Blatt.

Also: Um gleich mit der Tür’ ins Haus zu fallen: Der sensationelle Kartoffelsalat beim Figlmüller in Wien wurde in meiner Gunst überholt! Von einem Schweineschnitzel »Wiener Art« , wie witzig, in der Pfanne gebacken, (gibt es nur mehr im Museum), mit Kartoffel-Gurkensalat, 8,90 €. Liest sich wie ein Wortspiel, isst sich wie ein kleines kulinarisches Wunder.

Bevor ich näher darauf eingehe, etwas Zungenbrechern: zur Walba – was bitte? – Unterirading – wo bitte? – Beke Meier – wer bitte?

foto suppe

Ehe  die Rinderbrühe mit ihr gelingt die Radltour »Ulm-Schwarzes Meer« locker in vierzig Tagen – mit Pfannkuchenstreifen,  3,00 €, auf dem Tisch steht, gibt es als Gedeck frische Aufklärung mit etwas Schmäh: Walburga Reisinger gründete 1929 das Gasthaus an der Donau, zwischen Kelheim und Regensburg, ihr Spitzname: »Walba«. Oberhalb von Unterirading liegt die keltische Viereckschanze von Unterirarding, unterhalb dieser Stelle liegt der Gasthof »zur Walba«. Kapiert? Beke Meier ist ein Borussia-Dortmund-Pfannenjongleur, der sich nicht näher an Bayern München heran getraut hat. Obwohl er mit seinem Meier im Rucksack locker an jeden Münchner Stammtisch dürfte.
So, das genügt fürs Erste.

foto Pfannkuchenroulade

Wer je nach einem handfesten Donaugewitter im frisch gewaschenen Walba-Biergarten gesessen ist, auch ohne Walba, mit Elisabeth oder Veronika vielleicht, brauchte keine Alternative. Schon gar nicht nach dem Wirtewechsel, seit Vollprofi Beke am Herd steht. Dieser Mann hat nicht nur ein sehr selbstsicheres Auftreten, gewöhnungsbedürftig, des Weiteren eine akribische Lust an guten Regionalzutaten, sondern auch noch einen Gaumen, von dem man hervorragend herunterbeissen kann: Pfannkuchenroulade mit Hackfleisch-Spinat gefüllt und Käse überbacken, dazu Salatgarnitur, 8,50 €, verlangt ganze Kerle und g’stand’ne Weiber. Man kann nämlich nicht aufhören. Wirklich! Wunderbar! Sein Patentrezept: Alles, fast alles selber machen und sehr gut einkaufen. Die Klasse Kartoffel kommen zum Beispiel vom Gäuboden, die Forellen aus Waldteichen und der Spargel wächst neben dem Topf aus dem Küchenherd.

Den Klassiker gekochter Tafelspitz in Meerrettichsoße (Meier macht keine Saucen!) mit Kartoffeln (durfte ich ohne Aufpreis auf Knödel wechseln) und Blaukraut (wer das wechselt, ist ein Depp) 11,90 €.

Ein glattes Halleluja vergebe ich für Bekes hausgemachte Bratensülze mit Bratkartoffeln, 7,70 €. Nicht nur wegen der schönen Alliteration, sondern wegen des irre guten Sülzenstandes (meiermade), mit grob gemahlenem Pfeffer, knackfrischen Zwiebelringen und der Inkarnation  meiner Leibspeise »Bratkartoffel«. 

Das ist beileibe aber noch nicht alles, denn hier spielt auch die Musik. Es ist das Stammlokal der Kapelle Josef Menzl. Wem das nichts sagt, einfach hingehen und essen, trinken, tanzen mit Beke (lesen Sie dazu die Packungsbeilage, oder fragen Sie Ihren Tischnachbarn, einen Arzt oder Apotheker)…

Dann geht sogar noch Dubrovnik, Split, Pula oder Zadar, bei einem Pfannkuchen mit Vanilleeis und Schokosoße, 4,90 €.

Wenn der Hund so weiter macht, dann tanz’ ich eines Tages mit ihm…

Mehr dazu in Band 5

erscheint spätestens im Juni 2012!

Geschützt: Bräustüberl Weihenstephan 85354 Freising

9. März 2012

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Auszüge aus Band 5 (das Buch erscheint Mai 2012)

1. März 2012

guat essen & trinken bei uns dahoam
Kapitel in Band 5, im Entstehen

– so schmeckt Bayern und seine Nachbarn –

Messnerhof

in DreiKirchen/Barbian in Südtirol

zum Wirt’s Edl

in Schmabach/Kirchham in Niederbayern

Geschützt: Volsbank-Raiffeisenbank in Reichertshausen

1. März 2012

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