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| 10.03.2010 |
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... um
Topf und Kragen Seite 1
(Seite 2)
(Seite 3) (Übersicht) |
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Kupferpfandl A-Schärding Halleluja |
Bimesmeier-Eichler Kößlarn 2 |
#schlichter Bad Birnbach 3 |
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Sammareier/ Altbirnbach Bad Birnbach 3- |
zum Heurigen Bad Griesbach-Therme 3- |
Gutshof Sagmühle BadGriesbach 2 |
Bräuhaus Freising 6 |
Der Steinweidenhof Schleching 2 |
Maria Eck Siegsdorf 2 |
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Hofwirth zur Post Marquartstein 2 |
Streichen Schleching 3 |
Zum Hopfn-Sepp Wolnzach 4- |
zur Lüft'n Fernhag 2-3 |
Müllerbräu Pfaffenhofen/Ilm 6 |
Rest. i. Stadtth. Ingolstadt 3 |
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Klosterstuben Scheyern 2-3 |
Moosburger Hof Pfaffenhofen/Ilm 3 |
Deutsche Eiche Lochhausen/Mchn 3- |
Rubens Pfaffenhofen/Ilm 2- |
Rabenkopf Kochel/Ried +2 |
WHs zum Kreuzeck Oberschleißheim 3- |
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Mongo's Ingolstadt 4 |
Wintergarten Allershausen 4- |
othello Pfaffenhofen/Ilm 2- |
Zeidlmaier Rohrbach +2 |
Bräustüberl Scheyern 2-3 |
Da Giovanni Jetzendorf 5 |
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Da Flavio Pfaffenhofen/Ilm 2 |
Klostersuben aktualisiert! |
Oberwirt Kirchdorf a.d. Glonn +2 |
Lindermeir Reichertshausen 4- |
Jägerstüberl Bad Griesbach ?(2-5)? |
Steigers Hacienda Mexikana Pocking 3- |
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rot unterlegt: Trauerspiel! |
Nachbarn:
(I)= Italien (A)= Österreich (F) = Frankreich (N)=generell |
SUPER, beinahe Halleluja |
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gold an der silberzeile Mir hat, vor knapp dreißig Jahren,
ein Passauer Wirt gesagt, das Beste am Bäderdreieck sei Schärding. Damals
war der für mich einfach nur neidisch. Aber gerade die Bewohner der
attraktiven Dreiflüßestadt hätten das doch am allerwenigsten nötig gehabt.
Zeitsprung Die Gaumen-Enttäuschungen der Jahreswechseltage
08/09 mussten getilgt werden. Das kann nur einer: Thomas Hager. SinnviertelBäder3ecksKönig. Halleluja! J Thomas, ein herzliches Dankeschön. Bis zum nächsten Mahl, bitte aber ein paar Sekunden mit Erika J mit Bildern:
klicken |
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neujahrsansprache
Hat er. Der neue Wirt kommt aus
Asenham und heißt Meier! |
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schlichter start ins 2009
Wir geben es unumwunden zu,
es hatte uns schon gereizt, nach dem doch über weite Strecken
enttäuschenden Jahresausklang im Vorzeigetempel des Wasner-Weber-Clans,
im Gutshof Sammareier, ins Stammhaus zu gehen. Voller Fleischeslust
und Regionalgier. |
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rutschpartie gen 2009 Es dürften an die zehn Menüs
gewesen sein, die wir uns angesehen hatten. Vom Fernseh-Schuhbeck über das
Käfer-Schlosshotel in Hohenkammer, den überhaubteten Columbia-Feix,
Lindner-Parkhotel-Töpfeguru Sesam-Hennerbichler bis hin zum
Hansi-Weber-Sammareier. Letzteres las sich noch am spannendsten, am ehesten
nachvollziehbar und in einer gerade noch erträglichen Eurodimension.
Schließlich steht das Haus ja nicht in Seefeld oder Salzburg! Allerdings hat
die edelgolflochdurchbohrte Roßtäuscherpampa seines Standortes inzwischen
auch ihren Preis. Damit sind die 90 Eurolappen drin.
Januar 09 |
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service zum niederknien
Wäre Großmeister Paul Schubert und
der Jochinger Veltliner nicht hier zu Hause, ich glaube, mir könnte die Bude
gestohlen bleiben. Wobei ich im gleichen Atemzug betonen muss, dass man das
Ambiente zusammen mit dem übrigen Personal vor Ort rundweg loben kann. So
stellt man sich die weltberühmten Weinlokale in Wiens Rebengürtel vor,
draußen in Grinzing, Nußdorf und der Wachau. J
Paul, Sie sind ein Genuss. Wäre das schön, könnte ich
das auch vom Buffet behaupten J |
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ein wintergarten ist der halbe
Sommer
Minus sechs Grad, knallblauer
Himmel, silbrig glitzernde Rott mit eisigen Rändern. Die Gattin freut sich, wie schon
seit hundert Jahren, auf Rosa gebratenes Roastbeef mit Bratkartoffeln und
Remouladensauce (10,00 €) und trinkt dazu einen Schoppen Grüner
Veltliner aus Krems (0,25 l, 4,90 €). Ein guter Tropfen, kein Schotter. J
Vielen Dank Herr Off. Ich komme wieder und verspreche
hoch und heilig, den raugereiften Gräslein kein Haar zu krümmen
J |
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der reinfall von freising
Wir brauchen
gar nicht lange herumschreiben, es genügt die Antwort des Wirts zu den
Vorwürfen meiner Frau gegen die harte Hasenkeule: |
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steinweiden besternt
Von der Mosel über Frankfurt und Freising an den Geigelstein, vom Michelinstern in MusikGuruDrucker Günter Alt sein Ettenhausener Schmuckkastl, das muss einer erst mal bringen! Die beiden Karner-Profis, nicht verwandt und verschwägert mit Frasdorf, haben es gebracht. Nebst Lukas und Benedikt im Lausbubenalter. Früh übt sich, wer einen Lehrling braucht! Hat man den »verzinkten« Absprung
vom Schlechingblitzableiter B 305 bei
Marquartstein geschafft, die Donau auf der 307 passiert, die Raitner
Straßenklamm ohne Blechschaden gemeistert, Schlechings Zwiebelturmgotteshaus
rechts liegen gelassen und rechtzeitig unweit der Grenze zu den Tirolern den
Stachel reingehauen, salopp neuzeitlich ausgedrückt, dann ist man da.
In diese heile Landschaft zog das wackere Karnerhäuflein. Bereits nach wenigen Bissen wurde mir klar, dass der Frankfurter Notenscheibencoveredler Alt nicht nur bei seinem bildhübschen Weibsbild ein glückliches Händchen gezeigt hat. Sein filmreif gestyltes Hotelchen ist den Karners auf den Leib geschneidert. Weil wir gerade beim Leib sind. Im dynamischen Alter der Mitdreißiger entdeckt man(n) hier nach einem vollendeten Menü bei Kerzenlicht in der Zirbelstube und ein paar flüssigen Tuner an der Kuschelbar anschließend im alpin-rotweiß karierten Heiabettchen des Steinweidenhofes das geliebte Leibchen im völlig neuem Licht. Ganz ohne Taschenlampe. Sehr charmant von Heidi (Wirtin vom Klobenstein) begleitet, leider peterkontrolliert – ein sehr unhöflicher Akt des Hamburgers, hatte ich doch anständig persönlich um Leihgabe seiner Lebensabschnittsgefährtin gebeten –, genoss ich erst recht
Filet vom Ettenhauser Saibling im Schwarzbrotmantel ein fulminanter Auftakt. Kalbsbries auf Kürbisrisotto mit Schalotten fast französisch. Herrlich urigfein: Zanderfilet auf Gemüsegraupen und Paprikasauce (mit gekonntem Chilidampf). Als heimischen, kleinen Paukenschlag gab es eine
Consomme von Petersilienwurzeln mit
Steinpilzravioli Vollendeter Gipfel: Kotelette und Haxerl vom Junghirsch auf Pfifferling-Polentaschmarrn und Holunderjus Sicheres Wiedersehen
lauwarmer Käsekuchen auf Quittenkompott und Maroneneis
Menüpreis 49 € |
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maria eck ganz sauer?
Ein mustergültiger Novembertag mit Wolken bis auf die Leitpfosten der Straßen herunter, nässelnd und kalt. Da fährt kein Mensch in Siegsdorf den harmlosen Berg nach Maria Eck hinauf. Denn er sieht gar keine Kirche, kein Kloster und kein Wirtshaus. Irrtum! Da kommen dann die Profis. Die unglaubliche Aussicht von den Fenstertischen kennen sie im Schlaf. Ja, das geht sogar so weit, dass ihr braves Gehirn den Chiemseeblick flugs in die milchig weiße Suppe vor den großen Fensterscheiben hineinstanzen kann. »Darf ich ihnen schon etwas zu trinken bringen?« Eine angenehm tiefe Stimme. Hier heroben haben Männer das Sagen. Ein perfekter Service, ohne jetzt die vielen Mädels aus der gleichen Berufszunft gleich zu verletzen. Es ist ja nicht mehr weit bis zu unseren alpenländischen Nachbarn und ihrem Serviceschmäh, den halt nur Kerle mit Überzeugung bringen können. Perfekt schon seit Jahren, Josef Steiner. Er kam aus der Schule des in schier göttlich-rustikale Fernsehsphären entschwebten Waging-Schuhbeck auf den Siegsdorf-Klosterberg. Eine reizende Frau, zwei Kinder und um Neun zu Hause. Immer. Oberherz, was willst du mehr? Die Speisekarte ist nicht gerade üppig. Gut so, denn der soll sich der Sünden fürchten, der von hier weggeht, ohne die Patisserie strapaziert zu haben. Karin Lederer ist zwar nicht mehr da, doch Martin Rech lässt auch gekonnt den Zucker krachen, um etwas den Wagignger Guru nachzuäffen. Mit beinahe lässig-müdem, aber verständig-charmanten
Lächeln verwandelte Steiner den Schwäbischen Sauerbraten mit Blaukraut
und Butterspätzle (10,80 €) in
eine Münchner Ausgabe. Man nehme zwei köstliche, hausklostergegekugelte
Knödel nebst Bröckerlherz, fertig. Kein schmutziger Beilagenwechselobulus
wie bei vielen Kochkollegen üblich. Maria würde den ihren bestimmt sofort
ein Bein stellen. Die drei großen Scheiben Fleisch sind sauber pariert und
haben kernigen Biss. Nirgendwo die mehlig wirkende Bröselkonsistenz, die
nach hammerhart-ewigem Beizen entsteht. Das muss man halt auch können. Wiewohl ich mit
meinen maroden Beißerchen eigentlich diesbezüglich den Mund halten sollte.
Tat ich natürlich nicht und leistete erheblichen Widerstand, als der Service
mir unbedingt einen Topfenstrudel mit eingelegten Kirschen (schon wieder
grüßt der Nachbar) aufdrängte. Wir einigten uns nach stundenlangem Kampf auf
eine halbe Portion. |
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martiniganserl zu lieben,
ist allzeit mein sinn
An Martini bin ich es inzwischen schon gewohnt herum zu telefonieren, um ein Pfaffenstückerl zu ergattern. Das ist inzwischen gar nicht mehr so einfach, weil unsere weißblaue Landschaft geradezu von Enten überschwemmt wird. Genau betrachtet besitzt dieses Federvieh natürlich auch ein Stück, das dem Herrn Pfarrer munden würde, aber ein waschechtes Pfaffenstück besitzt nur eine Gans. Da beißt die Maus keinen Faden ab! Halt, doch: die Watscheltiere haben zwei Bruststücke. Leicht zu erkennen. Da, wo die Flügel angewachsen sind, wohnt die Fleischeslust pur. Nicht nur für die Diener Gottes. Und genau dieses Teilchen – was heißt hier Teilchen, bei einer anständigen Gans mit sechs Kilo schwillt im Laufe eines Lebens schon etwas auf die Rippen – stellt die treu ergebene Haushälterin Hochwürden an Martini und am ersten Weihnachtsfeiertag auf den Tisch im Herrgottswinkel. Wieso gerade an Martini? Das hat zwei Gründe. Um diese Zeit werden die schwerfälligen Flieger und ausgezeichneten Schwimmer schön langsam reif. Man spricht deshalb auch gern vom Martinsganserl. Gut sechs Wochen später heißt sie dann Weihnachtsgans. So sie den Ich-geh-mit-meiner-Laterne-Jahrestag des heiligen Mantelteilers überlebt hat. Der soll sich in einem Gänsestall versteckt haben. Seinerzeit. Alles klar? Mir nicht gans. Hauptsache sie stand auf einer Schiefertafel. Die wiederum hing an der malerisch behäbigen Eingangsfassade vom alteingesessenen Hofwirth in Altmarquartstein. Ich war gerettet! Wirt Werner Hartmann war auch noch da. Gar nicht so selbstverständlich in unserer Merklzeit. Die Zapfhahnfluktuation lässt Schildermaler gans gut leben. Kaum werbeträchtig eröffnet, schon wieder klammheimlich verduftet. Siehe Hochplatte oder Künstler-Alpenhof. Gut, etwas derb betrachtet. Wie beruhigend, dass Familie Hartmann das schöne Wirtshaus-Restaurant zwischenzeitlich kaufen konnte. So ist garantiert, dass der südlichen Chiemgauregion einer der zuverlässigsten und besten Wirte noch eine Zeit lang erhalten bleibt. Ehrlich gestand Hartmann, dass ihn der Gansesskult gar nicht so begeistert, aber er ist es seinen Gästen schuldig. Und für die ist er da, meint der aufrechte Kerl. Die etwa fünfzehn Gäste am Martiniabend dankten es ihm. Ich auch: Ein Viertel Gans, mit rescher Haut und fast zartem Fleisch, dazu ein knackiges, apfelfruchtiges Blaukraut und zwei Kartoffelknödel mit Bröckerl im Herzen (16,00 €), ein wunderschönes Pfaffenstückl also, für einen eher unchristlichen Journalistenhaderlumpen. Da reichte es gerne zu
einem überzeugten Dankeschön. Auch nach oben in den dunklen Nachthimmel an
der bayerischen Tiroler Ache. |
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urige weitsicht mit kircherl
Am Wochenende haben Wanderer, die mit mehr oder minder müden Füssen, dem Franz fast wieder die Haare vom Kopf gefressen, derb ausgedrückt. Dabei haben sie gerade mal einen Marsch von fünfzehn Minuten hinter sich, denn ihr poliertes Statussymbol parkt mitten im Wald vor dem Gesperrtschild an der Forststraßengabelung. Wäre das nicht so, würde das megaromantische Streichenkirchlein jeden Sonntag im Benzindunst ersaufen. Bevor ich noch weiter die Gehfaulen ans Kreuz nagle, packe ich mich an der eigenen Nase, denn in vierzig Jahren habe ich es nicht ein einziges Mal geschafft, den kurzweiligen Weg vom Klobenstein herauf zu steigen. Dafür bin ich öfter hier heroben und bettle den überlebensgroßen Christophorus an, damit er bei dem kleinen Burschen auf seiner Schulter ein gutes Wort für mich einlegt. Er war oft nicht leicht, mein Zickzackkurs durch die inzwischen vielen Jahre und ohne meinen Regisseur über den Cumuluswolken würde ich ganz schön alt aussehen. Innerlich. Wahrscheinlich hatte der Kleine es eingefädelt, dass Kardinal Wetter höchst persönlich meinen letzten offiziellen Gottesdienst beim BR hier zelebrierte. Es regnete in Strömen. Ich hatte IHN verstanden. Heute scheint eine schier kuschelwarme Novembersonne, weil Martin seinen Mantel mit einem Bettler teilt. Aus dem Kamin des ehemaligen Mesnerhauses kräuselt sich unschuldig weißer Rauch, es duftet nach Schweinsbraten und Wildgulasch. Die Sonnenstrahlen schaffen es gerade noch über die Ruchenköpfe bis zur Chiemseealm, die der Franz beispielhaft und bodenständig nur aus Holz gebaut hat. Nicht mit dünnen Baumarktbrettln. Kräftig und fesch steht sie da, schaut runter ins Tal und hinüber zum Geigelstein und zur felszackigen Kampenwand. Mein nicht minder malerischer Holzstoß der Neuzeit! Das war jetzt für meine Stammkunden. Droben im Kircherl heiraten, heraussen mit Blick zum Kaisergebirge Busseln und dann in der Strohmeyerhüttn tafeln – wunderbar! Weg von der Sentimentalität, wir zählen in der
Realität des gemischten Salates dessen Zutaten: Kartoffel, Karotten, Kraut
(vorbildlich gekümmelt), Rettich, Gurken und einige Blätter. Da kenne ich,
weiß Gott, viele, viele armselige Gegenteile im flachen Land. Allerdings
hätte ich mir auf »steiler« Bergeshöh' etwas Süße an der Salatsoße
gewünscht. Die zwei Scheiben
Schweinebraten, Blaukraut (9,50 €) sind mürbe und nirgendwo fett,
dafür zwangsweise etwas trocken. Der Semmelknödel ist gut gewürzt. Alles
hervorragend zubereitet von dem kloana Buam – hoffentlich lieb ausgedrückt! |
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frühling im november
Die Sonne. Unvorstellbar. Wir saßen auf der Terrasse und mussten den Sonnenschirm aufspannen. Absolute Spitze. Der Simon. Herzerfrischend ungekünstelt freundlich. Jung und trotzdem Spitze. Die Speisenkarte. Überschaubar. Nicht ungewöhnlich. Zufriedenstellend. Der Küchenchef. Er war da. Obwohl nichts los gewesen ist im Hopfn-Sepp des Hotels Hallertau. Seine Leistung war teilweise miserabel. Jetzt der Reihe nach. Ich finde es eine Unverschämtheit für so viel Geld seinen Gästen so lieblos und unprofessionell angerichtete Speisen vorzusetzen! Mediterrane Fischplatte von dreierlei Fisch in Kräuterbutter gebraten auf Schwenkgemüse mit Knoblauchbaguette (13,80 €) hieß der erste Gang. Bei der Brotbeilage ist dem Topfrücker nicht gerade Umwerfendes eingefallen. Wenn er dann die geschmacklich akzeptablen Baguettes wenigstens separat in einem kleinen Körbchen geliefert hätte. Nein, nur so gelang ihm ein unappetitlicher »Tellerhaufen«. Kennt der Mann den Unterschied zwischen Schmor- und Schwenkgemüse? Kennt er nicht! Gerade mal der Lachs hat etwas Geschmack, die beiden anderen Flossentiere und selbst das einsame Krustentierchen fallen schlicht und ergreifend durch. Fad, nur die Kräuterbutter konnt' es richten! Nächste Katastrophe? Kalbsleber »Berliner Art«
mit Apfelscheiben, Röstzwiebeln und Stampfkartoffeln (12,90 €) zählt zu
den Spitzengerichten meiner Test-Reinfälle im letzten Jahr! Lieblos oder unbedarft, das scheinen in diesem Haus geflügelte Worte zu sein (Service, noch einmal betont, ausgenommen). Das Pils, ein halber Liter, lobenswert, servierte Simon im Null-acht-fünfzehn-Bierglas. Entsetzlich. Weil man ja im Herzen des hübschen Hopfenlandes keine Ahnung von Bierkultur haben muss! Doch die herrlich warme Novembersonne vergoldete gnädig jeden Schluck. Den Entschädigungsespresso lehnten wir dankend ab. ▼ Vom Gold der Holledau hatten wir im Hotel
Hallertau nicht einen Hauch gespürt. Sehr schade. Nix wie weg.
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fast original kroatisch
Jeder Fremde würde am Gasthaus neben dem Maibaum vorbeifahren. Sogar die Einheimischen haben die unspektakuläre Wirtschaft vergessen, seit es der menschelnde Einödshofer nicht mehr macht. Oft saß ich in seinem klitzekleinen Biergärtchen und verdrückte ein Schnitzel oder eine Bratensülz'. Da war die Welt richtig in Ordnung. Die Nachpächter konnten es mir alle nicht recht machen, leider. Seit vier Wochen versucht sich nun die Familie Mattic und möchte das klitzekleine Häusl zu einem Geheimtipp ummodeln. Ein schwieriges Unterfangen, da im Pfaffenhofener Kastanienhof bereits ein guter Balkanese die Liebhaber von Pleskavica und »Hundsdremerln« (frei nach dem legendären Qualtinger) kassiert hat. Trotzdem gebe ich den beiden da oben eine kleine Chance. Jakow, zu deutsch Jakob, bediente viele Jahre im Zagreb in Bad Gögging an der Therme. Er ist also perfekt im Service. Und kochende Gastrofrauen überbieten meist ihre männliche Kollegen in vielen Details. Konkret: Die Stube ist sehr gepflegt in weiß mit Stoff eingedeckt. Die Blumen am Tisch sind echt, leicht traurig einige. Die Menage ziert das Laferkonterfei, also taugen das Öl und der Balsamicoessig etwas. Die Speisenkarte könnte aus Zagreb stammen, mit einigen jugoslawischen Klassikern. ♦ Absolut stilgerecht sind in der Tomatensuppe (3,00 €) ein paar Reiskörner. Ein Klacks frischer Sahne und ein Basilikumblättchen runden ab. Sehr erfreulich. Dann pack' ich Pola-Pola 1 Raznijici, 4 Cevapcici, Pommes Fites, Diuwecreis und gemischter Salat (9,20 €). Es ist nicht billig. Für Fernhag! Doch es ist preiswert. Die Hackfleischröllchen gehören sich fetter, dann werden sie saftiger. Sicher findet Christine noch Metzger, den Fuchs in Reichertshausen zum Beispiel, die ihr bessere Ware anbieten können. Ich verstehe so wie so immer weniger die Euphorie auf die Klostermetzgerei von Scheyern (vom heiligen Benedikt kann man nämlich nicht herunterbeißen). So, wie gehabt, fällt der Klerikalfleischspieß komplett durch. Köstlich hingegen die Nationalbeilage Diuwec, sehr gute Pommes, obwohl ich auf die beim nächsten Mahl verzichte. Das Dressing im knackig-frischen Jugo-Salat ist zu schlicht. Da rate ich: im Kastanienhof abkucken! Der Hauptgang also insgesamt: Note drei mit viel Steigerungsmöglichkeit. Finale mit »Palatschinke za schokoladom« (5,00 €). Zwei absolut perfekt zubereitete Kroatenomeletts, dünn, festteigig mit tonnenweise Schokosoße und zwei großen Kugeln Eis. Eins mit Stern. Auch einen Stern gibt es für die Getränke: 0,5 l Mineralwasser in der Flasche serviert (!) kosten 2,40 €, den eigeng'schmackigen Malvazija, 0,2 l, serviert Jakow im Krügerl mit 0,25 l. Ich saß alleine in der Wirtschaft. Das ist der Wermutstropfen. Werben ist zu teuer, werben mit garantiertem Erfolg geht nur über den Gaumen, den Preis und dem Mund, der das weiter erzählt. Da muss Familie Mattic schnell etwas tun, damit die Pfaffenhofener Spaghettilutscher, Chinastaberlfresser und Zazikitänzer ihre Begeisterung für kroatische Schmankerl entdecken können.
♣ Ich komme wieder ♣ |
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im keller mit den kellers
Oh mein Gott, warum hast du mich verlassen? Dieser Satz ist mir erlaubt, denn ich habe in diesem Haus geheiratet. Wechselvoll waren die Jahre, nicht nur in meiner Ehe. Als die einzig wahren Pächter vor gut 20 Jahren gingen, fuhren wir im Müllerbräu Achterbahn. Wobei die Fahrten unter Bernd Weinhart ausgezeichnet gewesen sind. Damit dann die Täler für einen Zehnerlooping gereicht hätten. Dann wurde renoviert, Toilettenbackup gemacht und ein Neuer gewonnen. Ein Haudegen, mit allen Wassern gewaschen. Inklusive Gattin Barbara. Gott sei Dank. Ich tigerte mittags hin und freute mich auf handfeste, gute, bayerische Kost. Drei Tage nach der Eröffnung. Darf man das? Warum denn nicht? Familie Keller ist ja Profi und Brauereichef Fritz Müller ist ja auch kein Haubentaucher. Der wird schon wissen, was in sein Jugendstilschlösschen mit der »Bilderbuchschwemme« passt! Die Karte ist klein. Keine
große Auswahl. Wird schon noch kommen. Warum habe ich die Frechheit des Koches, mir irgend etwas vorzusetzen, nicht damit geahndet, dass ich ihm den Teller über den Kopf gestülpt habe? Fällt unter Körperverletzung. ♦ Karl Keller steigerte sich: »Spanferkelbraten frisch aus dem Ofen« mit hausgemachten Semmelknödeln und warmem Krautsalat (9,80 €) war an Widerlichkeit, den köstlichen Salat ausgenommen, nicht zu überbieten. So etwas habe ich noch nie gegessen. Ich habe es auch nicht gegessen. Die Knödel waren bestimmt hausgemacht, denn solche Pappkugeln könnte keine Firma verkaufen. Über das Fleisch, die Haut und die Soße kann ich nichts schreiben, es würde mir schlecht werden. Wenn schon einer so ein bayerisches Schmankerl mit Orangenscheiben dekoriert, fällt mir nichts mehr ein. Eines schönen (hoffentlich) Tages gehe ich wieder in meine heimlich geliebte Hochzeitswirtschaft. Und Gnade Ihm Gott, dem Herrn Karl Keller, ich lasse es ihn so lange zubereiten, bis es mir schmeckt! Ich warne Sie auch, mit dem Gedanken des Lokalverbots zu spielen, dann können Sie gleich die Koffer packen. ▼ Mein Gott,
warum hast Du mich verlassen? Ich werde seine
Antwort veröffentlichen. |
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kein kulinarisches theater
Alle oberirdischen Parkplätze waren an diesem Sonntagmittag von der aufwindigen FDP belegt, die sich optimistisch in ihre bayerische Politzukunft hineintagte. Also stocherten wir uns durch die Tiefgarage in Richtung Restaurant, gar nicht so leicht zu finden. Unser letzter Besuch lag ewige Zeiten zurück, inzwischen hatte der Pächter gewechselt und etwas die Einrichtung. Die Toiletten wurden dabei übersehen. Einen Stock tiefer, in jeder Hinsicht. Es stand nicht all zu viel auf der Karte, vielleicht war Koch Wittmann auch recht heftig mit den Gelben beschäftigt, nicht den chinesischen, sondern den liberalen? Keine der fünf Vorspeisen machte uns an, auch waren sieben Hauptgänge nicht gerade der Auswahlhit. Allerdings fiel uns wegen des schmalen Angebots auf, dass der Pfannenschwinger Chili entdeckt hatte. Beim Dessert, im Kartoffelbrei und?? Zur Sache Schätzchen. Das stimmte so nicht ganz,
der Service war geübt, bemüht und bei den wenigen Gästen nicht ganz
aufmerksam. Wie sonst hätte sie das erbetene Püree ohne Chili dann doch mit
dem feurigen Gewürz gebracht – für einen darmkranken Menschen eine
Horrorbeilage! Generell hat uns gestört, dass in dieser Preiskategorie Herr Wittmann alles gnadenlos auf den Teller packte, egal wie das dann aussah! Die Preiselbeeren in der Birne (Büchse?) waren Konserve. In diesem Haus!? Das dicke Ende kommt zum Schluss: Noch zu einer weitern »Mogelpackung« in diesem Theater: Es war kein Ragout, sondern ein Gulasch. Willi Haider, erster steirischer Kochkurspapst und Doppel-Haubenkoch bringt es auf den Punkt: beim Ragout werden die Fleischwürfel scharf angebraten und kommen dann zur Soße, beim Gulasch aber kommen sie eher roh hinein und schmoren etwa zwei bis drei Stunden still blubbernd vor sich hin. ♣
Das Beste am kulinarischen Theaterbesuch ist die
Ragout-Gulasch-Erkenntnis. ♣ |
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♦ Nachtarock am 12.10.08 Sonntag ♦
Naturtrübes Klosterbier (0,5 l, 2,50 €): fantastisch Roberto bediente souverän, leicht verhuschte junge Mädchen irrten mitunter durch den sommerwarmen Muster-Biergarten. Schon wieder ein dickes Lob an Herrn Eder, der uns einen Platz an der Mauer reserviert hatte. Note: 3 - Bei dieser Gelegenheit nochmals gesagt: mit dem Weinmaß 0,125 l verstößt der Betrieb gegen geltendes Gesetz. Bitte, bitte ändern Sie das umgehend, sonst bekommen Sie Probleme. Ich auch. schöner montag
Da bin ich doch breitseitig gegen den Österreicher in Scheyern losgedonnert, weil mir so Vieles gar nicht gepasst hatte. Da aber mein Biergartenherz auch vom Wirtevorgänger Vogt nicht getötet werden konnte, wollte es sich erst recht nicht von einem Thomas Eder unterkriegen lassen. Also, nauf auf den Berg an einem herrlich warmen Montagmittag. Etwa 25 Tische waren eingedeckt zum Gastgarten. Mitgebrachtes darf nicht verzehrt werden, also nix Biergarten. Trotz der malerischen Kastanien und der knochenharten Bestuhlung. Sitzkissen gibt es nicht, man hockt also die kleinen Sünden weg und spart sich den Kirchgang. Was wiederum ein Fehler ist, so man die Basilika nicht kennt. In der unser Papst viele Jahre gebetet hat, wenn er zu seinen Exerzitien nach Scheyern gefahren ist, um im nahen Forst zu wandern. Man hat, geschäftstüchtig, seinen Spazierweg sogar auf einer Schautafel dargestellt. Dann ist der Appetit gewissermaßen abgesegnet, wenn man die päpstliche Runde gedreht hat. Ich kam nicht mit dem Papamobil sondern dem Kilicabrio. Auch recht reizvoll, und staunte über die megagute Besitzung mit Gästen, die Geld haben, denn das müssen sie, weil Eder zusammen mit Braupater Wirth die Preise gewaltig angehoben hat. Unter zehn Euro ist wenig Warmes, auch noch ansprechend, zu finden. Dreißig Märker sind leicht zu verfuttern – Beispiel: • Gegrillte Perlhuhnbrust auf Rahmpfifferlingen mit Bandnudeln (14,50 €) oder • Medaillons vom Schweinefilet auf Rahmpfifferlingen mit hausgemachten Eierspätzle (12,50 €). Weil mir das nötige Portogeld fehlt, gab es für
mich eine Nun ein ganz dickes Lob für den Wiener
Geschäftsführer: die werbefreien Schirme und eine ansprechende
Tischdekoration machen den Restaurantgarten zu einem richtigen Kleinod für
etwa hundert durstige Kehlen. Die hier an einem fast heiligen Hopfenplatz
sitzen, denn das Bier der Benediktiner mit dem blutjungen, überragenden
Braumeister Tobias Huber ist über jede Kritik erhaben. Und das ganz ohne
Weihwasser, sondern sicher mit ausgezeichnetem Brauwasser. ♦ Damit bin ich in meinen Lieblingsrestaurantbiergarten zurückgekehrt ♦ |
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neue besen fahren gut?
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münchner vororttradition
Was für ein wunderschönes, urgemütliches Wirtshaus! Was für ein mustergültiger, kuscheliger, gepflegter Biergarten! Was für ein herzlicher, kompetenter Service! Welch eine anmachende Speisenkarte! Und dann zwei so ungute Knödel, so, dass ich sie, trotz argem Hunger, nicht essen mag! Ich traf mich mit dem, nur Eingeweihten bekannten, weiblichen Urgestein der bayerischen Bergsteigerei, mit Erika Heimrath. Sie hatte das Lokal vorgeschlagen und war mit ihrem ♦ Salat Eiche (10,90 €) richtig zufrieden. Ich auch. Aber nur mit dem netten kleinen Gruß aus der Küche, einem Sülzerl im Glas mit rohen Zwiebeln. Köstlich auch die ♦ Apfelschorle (0,5l, 3,00 €), weil mit naturtrübem Apfelsaft aus dem Rottal gemixt. Schon bekam ich wieder Heimweh nach dem niederbayerischen Bäderdreieck … ♦ Das Brot zu Erikas Salatberg, natürlich ohne Eiche, servierte Petra ansprechend in einem kleinen Körbchen. Bei diesem Preis hätte mich eine Variation unterschiedlicher Sorten mehr angemacht. Wie das in Österreich oft üblich ist. Dazu noch ein arg kritisches Wort: mich verärgert immer mehr eine klammheimliche Abzock bauernschlauer Wirte mit der schlankheitswahnsinnigen, um sich greifenden Unart unserer Frauenwelt, des Abends Salat zu essen. Es ist den Damen selbstverständlich piepegal, dass ihr nächtliches Gedärm dann ungesund herumrumort, wie bei einer professionell Grünzeug verdauenden Allgäuer Resi. Die Kochmützenträger haben das erkannt und erhöhen das Kuhfutter mit Streifen von der Wasweißichwas und schon kostet das Tellerchen zwanzig Mark. Noch vor fünf Jahren hätte der Pfannenrücker damit seine Küche tapezieren können. Damit ich ja nicht falsch verstanden werde, das gilt nicht nur für dieses Haus. Da sind sich alle Wirte einig, wie die Tankstellen beim Benzinpreis. Eigenartig! ♦ Petra brachte das Blaukraut zu meiner – 1/2 bayerische Bauernente –knusprig aus dem Ofen, dazu zweierlei Knödel und Apfelblaukraut (13,80 €) in einem knallheißen Schälchen. Mit laukaltem Kraut. Aber mit Preiselbeeren. Habe ich mich gefreut. Es fehlte ihm dann leider doch der große Kick, wie dereinst beim Kreuzeder in Erding, der mit Gänseschmalz feinste Rohware tunte – und damit voll überzeugte. Gewusst wie! Der Ex-Edel-Flatterer (Ente, was ist das heute schon? Kommt immer vom Bauern?) war ordentlich geputzt, das Fleisch war weich und beinahe saftig. Die Haut war nicht kross. Also gelogen! Wie das aber richtig funktioniert kann man bei Kochlöffelguru Schuhbeck erfragen. Die zwei eher kleinen, buzeligen (Erika lacht jetzt) Knödel, Semmel und Kartoffel, haben mir überhaupt nicht geschmeckt. Solche Teige habe ich auch noch nie gegessen. Hoffentlich waren die Kugerl nicht auch noch hausgemacht. Sie gingen zurück, was aber den Wirt nicht weiter störte. War ja auch mein Problem. Wenn ich die Kosten für die Beilagen abziehe, dann war der Vogel glatt zwanzig Mark wert. Das war er aber wirklich nicht wert. Aber ich komme ja sicher wieder, um Erika anzuhimmeln und mit ihr Fernsehsendungen auszuschnapsen. Wenn dann am Essen wieder etwas nicht passt, werde ich etwas ernster reagieren. Dies als Drohung und als Ansporn. ♦ Denn sonst kriegt ihre deutsche Eiche ein
Problem ♦ |
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Nachtarrock ♦ Barerlebnis 2 ♦ O.k., ich probiere es noch einmal.
Dann ist Sense. ♦ Barerlebnis 1 ♦ mein maler
Gleich vorneweg: mit der Antwerpener Kreuzaufrichtung habe ich es nicht so sehr, schon eher mit dem Liebesgarten oder vielen seiner lebenswuchtigen Frauen, die in zahllosen Männern unstillbare Sehnsüchte wecken. Auch in mir. Seine Darstellung des Nackten, die leuchtenden Fleischfarben sind unübertroffen (Urteil stammt nicht von mir!). Halleluja sog I! Peter Paul Rubens, dieses flämische Malergenie wurde 1577 geboren und hat nun ein Restaurant in Pfaffenhofen an der Ilm eröffnet. Das hat niemand hier erwartet! Und diese Volk, nebst meiner Löffelklugheit, bekam jetzt Rubens. Unbemerkt und über Nacht. Apropos Nacht: Rubens malt lange: Donnerstag – Samstag bis drei Uhr. Da bin ich gespannt, wer da an der Bar hockt? Mit Pinsel und Farbe … Mein Weib natürlich. Recht hat sie. Wer noch? Die Raiffeisenbanker wahrscheinlich eher nicht, weil das Bambusvernichterpublikum sonst überhaupt nicht mehr an deren Kreditgebefähigkeiten glaubt. Ich gehe da auch mal mitternächstens hin, denn das schaue ich mir unbedingt an. Gegessen haben wir schon. Am Sonntagmittag. Volles Lokal.
Einst bekamen wir hier, an diesem wirklich schönen Platz vom Spaghettivorgänger unser erstes Lokalverbot, nur weil wir die Wahrheit schrieben. Es tat richtig weh damals. Trotzdem blieben und bleiben wir bei unserer riskanten Eigenart und schildern unverblümt, wie die kulinarischen Ölfarben auf uns wirkten: • Der Gruß aus der Küche, nach lauwarmen Brötchen mit Butter, anständig, aber nicht aufregend einfallsreich, kam auf rautigem Glasteller krosses Bonsaiwantan mit köstlichen Linselchen. Schon witziger. • Messlatte ganz hoch: Gebratene Entenstopfleber an (verflixt deppertes »an«, es ist nicht auszurotten) Apfelchutney und Bittersalaten (15,50 €). Obwohl nix bitter, dafür perfekte Leber: Halleluja. • Hausgemachte Tagliatelle mit Parmesan - Trüffelschaum (8,90 €) riechen um diese Jahreszeit verdächtig nach Trüffelöl. Nachgefragt mein Service-Alexander, der bemüht agiert, ja Öl sei dabei und etwas Trüffel. So agierte Richter natürlich nicht, nix Tuber, da hat der Service, vielleicht verunsichert, geflunkert. Auch so waren die Nudeln mit der köstlichen Parmesansoße ein echter Genuss, nur halt wirklich arg teuer. Das chemische Trüffelaroma kostet vergleichsweise zum Luxuspilz überhaupt nichts, rechtfertigt also die achtzehn Mark auch nicht. Frau Wirtin, bitte Obacht geben! • Nun zum fleischigen Hauptgang, zu Perlhuhnbrust mit Belugalinsen (schon wieder, siehe amuse gueule) und Hokkaidokürbis (bitte was ist denn an der Gemüsekugel schon dran, außer der weiten Reise von Japan hierher?) (18,60 €), da soll sich der lesende Feinschmecker wahrscheinlich erfreuen. Die an den berühmten Kaviar erinnernden Hülsenfrüchtlein zusammen mit dem schier köstlichen Bonsaiedelhendl hätten ein Halleluja verdient, wäre da nicht der »Japaner« geschmacklich total abgestürzt. Er ging ungegessen zurück, weil er grässlich bitter-fasrig schmeckte. Trotz essbarer Schale. Rubens reagierte nicht und kassierte gnadenlos den vollen Preis. Gar nicht gut. Bei allem, was hier geschrieben ist, bedenken, dass die Farb-Palette gerade mahl zwei Tage alt war. Deshalb die Bitte an Frau Wirtin und ihre Gäste: Alles tun, damit wir im kommenden Sommer bei einem warmen, gewaltigen Regenguss mit Blitz und Donner total trocken rubensmäßig die Uschi und den René verspachteln können. Wir etwas weniger betuchten Landkreisbürger gehen dafür dreimal nicht zu den anfangs genannten Pfannenrückern, passieren das Wasserschloss und den Langwaider Kollegen und kuscheln kulinarisch bei der jungen, sympathischen Malercrew am neuen Hauptplatz. Dabei helfen in höchst erfreulichem Maße seine sehr moderaten Weinpreise. ♦ Pfoahofner Rubens fast-Halleluja! ♦ Nachtarrock ♦ Barerlebnis ♦ Gegen 23 Uhr am
Samstag. Voll. |
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alarm
Das darf doch nicht wahr sein.
Jetzt haben wir Feinesser und Liebhaber des Budweiser Bieres und des grau
melierten Wadelstrümpfeträgers Jörg über Jahre hinweg ständig die Treue
gehalten – und jetzt droht er ernsthaft mit Aufhören. Sollen vielleicht in düsterer Zukunft Tellerbanausen in Deinem sonnigen Garten hocken und über Pommeskätschabbberge hinweg zum Heimgarten hinaufglotzen? Ohne Erfurcht – oder Siefurcht. Redbullern sogar. Jörg Slascheck, Du Urgestein, bist Du plötzlich ein Kind des Wahnsinns? Nein, nein, so leicht werden wir Dir das Verduften nicht machen! Und wenn wir heulend in Deinen gemütlichen Stuben hocken, mit bittersten Tränen den krossen Saibling verwässern und die Rotznasen in die Servietten … aber das geht jetzt zu weit. Ist Dir eigentlich bewusst, dass unzählige
Kaiserschmarrn rund um Dich, nah und fern, nichts anderes sind, als die
zweite Worthälfte? Ein riesiger Schmarrn nämlich! Hast Du eben nicht! Du wartest gefällig, bis der oberste Zampano, der über den Wolken, nicht der aus dem Kultstreifen »La Strada«, dir das Hölzchen aus dem Händchen nimmt. Und nicht Du hast das zu bestimmen. Sonst gibt es keinen Kranz und kein Weihwasser nicht. Kapiert? Immer noch nicht? Fast habe ich es erwartet. Gut, dann lies die folgenden Zeilen am besten so lange, bist Du es begriffen hast. Ich habe immer gelaubt, dass ich Dich nicht richtig leiden kann. ♦ Ich habe mich gewaltig getäuscht ♦
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bayerisch mit muttergottes
Wo gibt es das, dass mitten im Biergarten eine kleine Kapelle mit einer Marien-Grotte steht? Selten. Ich glaube noch in Mariabrunn, bin mir aber nicht sicher. Zurück an die B13, noch im Bannkreis von München-Nord. Hundert Mal bin ich schon vorbei gefahren. Schnell nach Hause, weil die A9 wieder einmal dicht gewesen ist. Gestern hat es gepasst. Erfolg in Freimann und sechsundzwanzig Grad im mittäglichen Biergarten. Die Speisekarte und zahlreiche Schiefertafeln regen an. Zu tiefst im bayerischen Sprachbodensatz erklärt der Wirt seine Schmankerl: • Hausg'machte Lewakenddlsupp'n in Ox'nkraftbriah (3,40 €) braucht unbedingt eine englische Übersetzung, denn sonst hätte selbst ein Ingolstädter wenig Chancen, es zu entziffern. Ist man hinter den Inhalt des Hauptganges gestiegen, stell sich die Frage: Das klingt doch nach »Königsberger Klopse«, was so weit von München entfernt ist, wie der Franz Müntefering von König Ludwig, oder nicht? Meine masochistische Ader bestellte knallhart:
Das war das Vorwort. Die Suppe kommt schnell, viel, eine wirklich gute, kräftige Brühe mit reichlich Schnittlauch. Der Knödel passt ebenso, präzise in der Konsistenz, etwas zu wenig lebrig, aber auch nicht semmelig. Dann steht Müntefering vor mir. Klar, dass die Soße eine Haut zieht. Aber wo sind die Kapern, wo ist der Speck. Fast zitternd treibe ich die Gabel ins Herz des einen Pllanz'erls (was hier der Apostroph zu suchen hat, kapiere ich nicht) und bin maßlos enttäuscht, denn das Herz ist eiskalt. Also war es vorher im Kühlschrank und wurde nicht richtig aufgewärmt. Punktum aus. Ich schickte das andere Planz'erl in die Küche zurück, zum Heißmachen. Da ich auch vorher um Besteck bitten musste, war ich nun echt angestochen. Was soll denn das ganze Sprache-Schi Schi, wenn es hinten und vorne an der Sorgfalt hapert? Ein urbayerisches Fleischpflanzerl bekommt seine zeitgemäßen Feuchtgebiete von einem anständigen Kartoffelsalat. Aus. Wir brauchen keinen Müntefering. Mir san Baiern, hörst Wirt? Die Radler (0,5l, 3,00 €) ist ja auch nicht gerade geschenkt und für 3 Mark vierzig gab es vor nicht allzu langer Zeit eine respektable Leberknödelsuppe, allerdings ohne Apostroph. Für knapp sieben Mark hät' kein Mensch dafür einen Löffel in die Hand genommen. Mehr sog i ned! Doch: ♦ Oh Maria hilf! ♦ |
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erfolgskonzept …
Hätten die gefürchteten Reiterkrieger, die die Restaurantkette zu ihrem Namen inspirierte, so gegessen, wie ich am Mittag im Ingolstädter Etablissement, wären sie immer von ihren Gegnern mit Stumpf und Stiel verputzt worden. Ich war zum ersten Mahl in einem Mongo's. Mein
Sohn war schon öfters und hatte mich neugierig gemacht. Bedient wurde ich
von einer blutjungen Ingolstädter »Mongolin« mit Halsweh.
Auszubildende, freundlich herzlich von Innen heraus und unermesslich hübsch.
Sie heißt Steffi. Schwarz stand ihr ausgezeichnet. Der Griller sah eher aus,
wie von einer Kaminkehrerbrigade entlaufen. Konnte aber nicht sein, denn
deren schwarze Männer bringen Glück. Er heißt Linus, er brachte mir vorerst
gar nichts. Denn er ist eine sensationelle mongolische, ja beinahe
geschäftsschädigende Schlaftablette. Steffi brachte den • Spezi (0,5 l, 3,30 €)
und ein Körbchen mit Weißbrot und Currybaguett nebst einem Dipp. Einem
sensationellen Dipp. Der alleine, mit Currybrot nebst Steffi ohne Halsweh,
mehr braucht man nicht zur Glückseligket. Das Schweinefleisch war als solches nicht zu erkennen: total trocken niedergegrillt und extrem zäh. Das hatte Linus bei den paar Hühnerfleischfleckerl nicht geschafft. Selbst jeder drittklassige Chinese kann so einen »Fraß« seinen Gästen nicht zweimal vorsetzen. Denn die kommen kein zweites Mahl. Ich zahlte schnell, noch ein Spezi (0,3 l, 2,20 €), und 15 Euro, also 30 Mark waren fällig. Zum Mitrechnen: Essen 9,50 € + Spezi groß 3,30 € + Spezi klein 2,20 €. Für dieses Ergebnis! Dazu fällt mir nichts mehr ein. Meinem Sohn schon, er meinte, Du musst abends hingehen. Da brummt der Bär, da geht alles ratzfatz – und für läppische drei Euro Aufschlag. Wehe, es ist dann nicht alles im Überfluss vorhanden.
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wer im glashaus sitzt …
… sollte nicht mit Steinen schmeissen, könnte aber zufrieden speisen. Ich gebe es zu, ein etwas gehakelter Einstige für die Nachfolgerin im einstigen Thailänderinnen-Kiwi am Parkplatz des autobahnnahen Gewerbegebietes von Allershausen. Aber ist es nicht etwas kühn, in solch einem Umfeld gute Gastronomie auf die Beine stellen zu wollen? Die bildhübschen Asiatinnen mit ihrer begabten deutschen Kochtopfstrategin scheiterten auf jeden Fall. Allerdings konnte ich mir nicht erklären, warum. Sei's drum, heute kocht die Christl, weil die Chefin, die sonst kocht, endlich Urlaub macht! Weiß ich alles von Sabrina – auch nicht gerade das, was man unter einer Servicemaus versteht. Nett, liebenswert frech, nicht auf den Mund gefallen, setzt sich auch zu dir an den Tisch und behauptet frischfröhlichfrei, dass sie auch Dinge für den Gast auf die Beine stellen, die nicht in der Karte stehen. »Nach was ist ihnen denn?« wir man nicht jeden Tag charmant gefragt. Eben schließen die Großmärkte und die vierrädrigen Blechbüchsen verdünnisieren sich in Windeseile. Ruhe kehrt ein und der Freisitz wird richtig akzeptabel. Das Drinnen ist es ja sowieso. Eine Suppe. Steht keine auf der Karte, aber Brokkoli hätt' sie in der Hinterhand. Ungewöhnlich. Nein, ein kleiner Salat tut es auch. Dressing nach Wahl. Ich nehme sicherheitshalber und misstrauisch Balsamico. Der ansprechende Teller und die knackigen Vitamine bekommen die Note zweibisdrei. • Das Schweinerückendteak mit gebratenen Champignons Folienkartoffel und Sour Creme (10,50 €), von der Wochenkarte, ist ein verdammt heikler Testkandidat. Wie gut, dass Sabrina nicht weiß, warum ich hier hocke. Nicht nur, weil ich Hunger habe! Es gibt sehr viel Fleisch, zwei Scheiben, und zwei Kartoffel mit sparsam Creme. Das Beste sind die frischen Champignons, die
bestimmt Egerlinge heißen. Von nun an geht's bergab. Die Kartoffel sind
Mittelmaß, die Sauercreme ähnelt nicht im Geringsten dem weltweit erprobten,
amerikanischen Vorbild, sie ist zu fettig, es fehlt ihr die deutliche Säure.
Aber ich kann mich anfreunden und erbitte Nachschub, sonst hätte ich die
Knollen nicht hinunter gebracht. Dem knochentrockenen Fleisch helfe ich in
meiner Verzweiflung mit Thai-Chili-Sauce. Mein marodes Gebiss stelle ich
leichtsinnig auf eine harte Bewährungsprobe. Man verzeihe mir das Fazit: Christl, geh' lieber zur Post Liebesbriefe stempeln oder lerne besser kaufen und kochen! ♦ Die Benotung ist vorübergehend. Endgültig wird
es, wenn die Wirtin wieder am Herd steht. Erholt vom Urlaub. Das muss dann
ja göttlich schmecken ♦ ♦ ♦ … und schon ist der Nachtest da:
Mittag. Es nebelte düster. Doch das Wintergartenrestaurant
ist luftig hell. Außer mir drei Gäste in diesem Teil des Bistros. Daniela serviert in einem ansprechenden, weißen Geschirr. Reichlich, dazu drei Scheiben Baguette im kleinen Körbchen. Die Suppe schmeckte fruchtig, die Croûtons sind weitgehend aufgeweicht. Sie ist sehr chilischarf. In der Karte stand nichts davon. Nun bin ich scharf essen gewohnt, nur das war eine ganze Schuhnummer zu heftig. Am Herd stand dieses mal die Wirtin! Wollte sie, dass ich ihre feuchte, rote Kreation zweimal spüre? ♦ Reiberdatschi mit Schinken und Käse gefüllt dazu Salatbuquet (5,90 €) ♦ Das reizte mich. Man nehme einen Reiberdatschi, darauf zwei Scheiben runden Pressschinken, inkl. teilweise festem Altersrand, darauf einen Reiberdatschidoppeldecker mit Spuren von Käse dazwischen. Das machte aber nichts, denn der Käse war vollkommen geschmacklos. Auch der Salat war schlicht schwach gedresst. Unter Buquet verstehe ich etwas anderes. So schlecht hatte ich schon lange nicht mehr gegessen. Daniela wollte wissen, warum es mir nicht geschmeckt hat. Ich hatte aber keine Lust, ihr es zu erklären. Das helle, luftige Innen-Ambiente verbessert die Note von 6 auf 4 minus! ♦ Ich ging. Ein für alle mal ♦ September 08 |
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othello und oh tell oh
In meiner von viel Blödsinn
geprägten schulischen Pubertät kam natürlich auch der
schweizer-Shakespeare-Kalauer vor: Und was hat das Ganze mit der gleichnamigen Restaurantkette (auch Markt Indersdorf und Aichach) zu tun? Fast nix! Früher gab es an gleicher Stelle die »Neue Liebe« mit einer bisweilen grässlichen Küche. Dann verblüffte im »othello« ein Mike mit seinen beachtlichen Zaubereien aus der Puppenküche. Der ging dann, um zwei Tage lang beim Schuhbeck das Fürchten zu lernen und landete in Geisenfeld (Café Maximilians?). Sein Nachfolger änderte kaum am Speisenkonzept.
Es kehrten überdies etwas ruhigere Zeiten in dem jung gestylten Betrieb
ein, in dem auch ältere Semester gerne hocken (Junge kucken?). Die Tageskarte verspricht oft Frische, die die Küche dann auch hält.
Natürlich nicht. Es wäre wirklich zu viel verlangt. So bleibt es bei
der Feststellung, dass man im Pfaffenhofener Mohren recht ordentlich,
reichlich und jung schmausen kann. Zwar nicht
gerade billig, aber egal, der Laden hat was, ob
mit oder ohne tragischem Mohr namens Othello aus Venedig. |
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ums haar halleluja
Schon eine ganze Zeit lang wollte ich wieder einmal nach Rohrbach zum Zeidlmaier, doch es klappte irgendwie nicht. Eigentlich schade, wird schon seinen Grund haben. Vielleicht gibt es ihn gar nicht mehr? Keine Bange, das Haus steht unversehrt und an den Pfannen schwingt der Christian Kroiß. Wahrscheinlich über ein paar Ecken mit dem Urgestein verwandt oder verschwägert. Egal. Denn wie der schwingt, das ist ein Genuss, da braucht sich der Karl überhaupt nicht zu schämen. Der Auftakt, eine Leberspätzlesuppe (2,80 €) machte mich schon leicht stutzig. Richtig handgemachte Spätzle, vielleicht etwas zu »trocken«, etwas zu wenig »lebrig«. Ich mag halt solche Suppen fetter, bei Fleischkatzen ist das so. Problemlos darf ich den gemischten Salat gegen Gurken solo eintauschen. Die blutjunge Christina hat alles im Griff. Als ich eine Getränkekarte will, meint sie absolut selbstsicher: »Haben wir nicht, nur eine Weinkarte. Die Getränke sind ein Bestandteil des Hauses. Die kennt jeder.« Kili, da schaugst etwas deppert aus der Wäsche! Noch depperter muss ich geklotzt haben, als die
Nach dem nicht ganz so hopfenherben Pils aus München (0,4 l; 2,70 €), da kann man wenigstens ein paar Mal schlucken, genoss ich den hausgemachten Spezi (0,5 l; 2,70 €). An seiner Qualität hat sich offensichtlich in den letzten hundert Jahren gar nix geändert. Bei den herbstlichen 13 Grad jetzt um Zehn auf d'Nacht muss ich mich sputen, um in den nächsten Tagen noch ein Mahl im Biergarten zu erwischen. Da bin ich dann richtig gespannt ob der Christian Kroiß vielleicht das Halleluja schafft. ♦ Ich würde mich richtig freuen ♦ |
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nachtarok als seitensprung
Maria weinte dicke Tränen, als sie heute in den Himmel hinauf fuhr. Die Fieranten auf dem Jetzendorfer Frautag weinten sicher noch viel dickere Tränen, als sie heute Kasse machten. Selbst die Wespen waren stinksauer, weil es nichts Gescheites zum Stechen gab. Schlicht und ergreifend ein total dauerverregneter fünfzehnter August. Für mich eine sehr gute Gelegenheit mittags in
Scheyern endlich die zweite Stufe der geedlten Klostergastronomie des agilen
Paters Lukas und seines pfiffigen Geschäftsführers Eder zu testen. Und die
beiden kamen mir sehr entgegen, denn auf der Schiefertafel stand Hut wieder auf, denn vorher löffelte ich noch einen Testklassiker weg, eine • Rindssuppe mit Leberknödel (3,20 €). Obwohl die Brühe (wirklich reichlich) ungewöhnlich säuerlich daherkam, hat sie mir geschmeckt. Das ist doch die Hauptsache. Auch der halbfeste Knödel war wie handgekugelt. Na bitte. Hut wieder runter, leider kam das Blaukraut laukalt auf den Tisch, ich bekam dann aber eine Schale der verdauungswichtigen Beilage in heiß und siehe da, schier köstlich gewürzt und wundervoll knackig. Musterbeispiel! Der edle Flatterer selbst war wieder oberflächlich gerupft, jedoch das Fleisch kann nicht mürber sein. Auch den herzlosen Knödel verdrückte ich ohne Murren. Der ArmeLeuteFesttagsbraten bekommt die Note gut. Was ich sehr bedauere, dass die vollautomatische Schankanlage, wahrscheinlich fehlt der Internetanschluss nach ganz oben, keine Radlerhalbe (0,5 l; 2,50 €) mit dem hauseignen, kellertrüben Bier zusammenbringt. Der Augenaufschlag von Selma fetzte allerdings das arg frustrierende Manko mit Links vom Tisch (mein Gott, was bin ich korrupt?). Eder schoss auch nur kurz vorbei. Wenn das so weiter geht, muss ich mich eines Tages noch bei ihm entschuldigen. ♦ Lieber Gott der Benediktiner, muss ich das
wirklich? ♦ |
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mitleid?
Wirt Cipolla wirkt auf mich, als könne er keiner Fliege etwas zu Leide tun. Selbst wenn er nicht kochen könnte, ich wäre ihm nicht böse. An normalen Tagen, wenn nichts los ist im Jetzendorfer Hinterhof, macht er alles. Und er macht es gar nicht schlecht. Sein Pizzaboden ist kross, handmade, man sieht es. Und er belegt geschmackvoll und reichlich. Für Knoblauch und scharf verlangt er nix, sonst kosten Wünsche 0,50 €, auf den Fisch-Teig-Radln 1 € und Scampis schlagen mit 1,50 € das Stück zu Buche. Ein paar Gerichte gibt es mit hausgemachten Nudeln, sonst alles normal, schlicht und, na ja, wenig ergreifend. Vor dem weltberühmten Frautag, wenn Abertausende durch die Hauptstraße von Jetzendorf ziehen um Socken, Bürsten und Fischsemmeln günstig zu kaufen (welche ein hanebüchener Irrglaube!), verfolgt von einer Wespenarmada, die aus ganz Deutschland für einen Tag in das abgelegene Kaff fliegt, holt er sich für den Service Verstärkung. Sabrina bediente bereits am Abend davor. Eine heiße Junge mit sündigem Schwarz, schönem Busen und auf ziemlich hohen Pumps. Morgen um Mitternacht kann sie ihr Fahrgestell wegwerfen, wenn sie so weitermacht. Der • Insalata Pomodore et Cipolla (Tomatensalat mit Zwiebeln) (3,50 €) ist reichlich, zimmerwarm und mit langweiligem Dressing. Oh Maria hilf, bevor du morgen in den Himmel entschwebst: Pfeffermühle und mein Aceto aus dem Kofferraum wirken Wunder. Für die Wunschzugabe Thunfisch muss ich nicht extra löhnen. Oder die Sandra hat es verpennt, weil am Nebentisch ein handfester Jungkerl … • Spaghetti Aglio et Olio (4,50 €) steht »scharf« in der Karte. Man nehme es tunlichst sehr ernst. An Sandras Stöckelschuhen gemessen, wären ihre Absätze zwanzig Zentimeter hoch. Darauf kann kein Mensch laufen, nicht einmal nackert. Das gute Öl kann auch kein Mensch mehr schmecken, wenn gerade die Mandeln abfackeln. Das richtige Mass nur bringt Genuss, großer, netter Meister »Zwiebel«! Bringen wir es auf einen Jahrmarktnenner: Der italienische Hinterhof ist etwas für Liebhaber neapolitanisch angehauchter Abenteurer, kulinarischer, denn die Sandra ist ja wieder fudschigago. Zwengs Kerl und so. Dinstag ist Pizzatag, da kostet jede, mit Ausnahmen, 4,80 €. Dinstag ist auch neapolitanisch! Angina kann man ohne Rezept wegsengen lassen und sonst. Ach was, es gibt kein »sonst«. August 08 Nachtarock: Die Tomaten im Salat
sind diesmal sogar teilweise lätschert und wieder zimmerwarm, der
Thunfisch ist zwar reichlich, das Dressing kann man einfach vergessen. Um
dem Ganzen die Krone aufzusetzen: Dieses Mahl sehr negativ:
der Fisch kostet zusätzlich 2,50 €. In Worten also, der total verunglückte
Salat kostet zwölf Mark, ergo Note 6. Die Spaghetti alla Amatriciana sind
wirklich nicht mehr als Note vier. Für die Wartezeit an einem
Familientisch bei null Betrieb im Lokal gibt es sogar die Sechs. Es ist
halt so. Leider. Aus mit der guten Meinung vom Artikelbeginn: Note 5! (nur
wegen der guten Pizza steht er nicht in den Enttäuschungen) |
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echt italienisch im hinterhof
Ich kannte Sie natürlich nicht. Eine späte Schönheit mit funkelnd weißen Zähnen im weißen, schulterfreien hautengen Kleid. Die Haar streng nach hinten zum Knoten gebunden. Wehe, wenn sie losgelassen. Tischweib, alleiniges, für zehn Herren. Sie balzte reihum. Mit viel Genuss Kabarett am Mittagstisch im verschwiegenen, verschmusten Minigärtchen der Familie Pilla. Der eine Dreiertisch ganz hinten im Eck, der bringt's. Ein gutes Glas Rotwein, Händchenhalten und … Ich wartete auf die Neue. Sie heißt Prenne und
soll mit der Sauce Bologna kommen, picante, wie es sich für 25 Grad
gehört. Doch vorerst gibt es das schier köstliche, kammartig
eingeschnittene Pizzabrot mit dem herrlichen Rosmaringusto und ein paar
Superoliven, pflaumengroß. Das verkürzt jede Wartezeit. Sie hat die Teile genau richtig beschrieben. Der Sugo ist natürlich perfekt mit der gewünschten Peperoncinischärfe. Unterm Strich, oder im Antlitz des leeren Tellers, resümiere ich: Spaghetti oder gar Spaghettini passen besser zu der dicklichen Soße. Doch wer nichts ausprobiert, kann nicht mitreden. So tröste ich mich kulinarisch, bis der Firmentisch vertiggeschlabbert hat und besagte Dame sich zu voller Größe und Halbdurchsichtigkeit auf den ebenfalls weißen, aber konturenstarken Tanga, erhebt. Es wäre fast mein Tod gewesen: erstickt an einer dreikantigen Nudel, schräg abgeschnitten. Sie wertete mein Husten als Kompliment und drehte ihre bestimmt naturbelassene Oberweite noch etwas mehr in ein scharfes Profil. Hab ich ein Glück, dass ich nicht in dieser Firma arbeiten muss. Ein letzter Schluck Mineral und ab ins
Mittagsheia. Solo, natürlich. |
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junge besen kehren gut Wenn einen Lotte, das wahnsinnige, wuchtige Urvollblutweib, die kontrastierend zartzierliche, leider ledergebremste Stopsellocke Maryla oder die grundsolide Conny aus dem Hohenkammerstall des Guido Stocker bedienen, kann man getrost geröstete Bierdeckel bestellen: alles wird gut! Bernd und ich genossen die drei Servicedamen an
diesem geschenkten Sommersonntagmittag in vollen Zügen. Dazu ein riesiges,
saftiges • Wiener Schnitzel vom Schwein mit Kartoffel-Gurkensalat (8,20
€) nebst Zitronenachterl, das man auch über dem Schnitzel ausdrücken kann –
und keine hirnlos drauf gelegte, depperte Zitronenscheibe, mit der das eben
nicht funktioniert – weiter ein • Schweinebraten (was der Vater nicht lernt,
lernt Junior Benedikt nimmermehr: es heißt Schweinsbraten, verdammt nochmal!) mit
Kartoffelknödel und gemischtem Salat (8,20 €). Ich kann mich nicht erinnern,
wann ich in letzter Zeit eine so vorzügliche Ausgabe des bayerischen
Nationalgerichtes bekommen habe, ja wirklich, liebe Christine! Groß, saftig,
wohlschmeckend, würzige Soße, zwei prima Knödel mit Bröckerl im Herzen und
ein Top-gemsichter-Salat. Das rotweinige Dressing eine Wucht, vielerlei
Vitaminspender. Einen riesigen Strohhut ab vor dem hünenhaften Schuhbauer
Junior. Und: der Apfel fällt nicht weit von Wirtin Christine, die mich über
Jahre hinweg immer gut bekocht hatte.Mit dem Senior kam ich persönlich nicht
zu Rande, bei ihm lag das »Nehmen und nix geben« zu deutlich auf der Hand. Aber so … Wir freuen uns auf den nächsten Junior! Und die Lotte. (Ich kann es nicht lassen) |
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♦ Nachtarock ♦ Die beschriebene
Bedienung wurde wegen zu vieler Beschwerden entlassen. ♦ Nachtarock ♦ Die Roulade war ein
Genuss, ebenso das Filet Stroganoff. Wenigstens etwas. beinahe feucht
über den tisch gezogen
Ein trockener, heißer Mittag – und ein fast bitterer. Nur das wussten wir anfangs noch nicht. Als uns allerdings im Garten (ein Biergarten ist das nicht wirklich) die auf uns etwas trampelig wirkende Bedienung fragte, ob wir, um 13 Uhr(!), die Speisenkarte wollen, hätten wir eigentlich gehen sollen. Nur unser Enkel ist auf Lindermeir's Spätzle mit Wildsoße (2,40 €) so versessen, dass wir sitzen blieben. Die Bestellung weiter: eine • Apfelschorle klein
(0,25 l, 2,20 €!!!), einen • Grünen Veltliner (0,25 l, 4,10 €), eine
Mineralwasser groß, einmal • Matjesfilet Hausfrauenart mit Kartoffel
(7,50 €) und einen • Schweinebraten mit Knödel und Salat (8,20 €). Den
Salat durfte ich ohne Aufpreis(!) auf Gurkensalat wechseln. Ich wollte es nun wissen und erbat um etwas
Wildsoße. Es kam die gleiche, unwilde Pampe wie schon bei
meinem Enkel. Meine Bewertung: eine Sauerei, Gäste für so dumm zu verkaufen.
Unglaubliches Finale: Misstrauisch überprüfe ich die Rechnung: es stehen zwei Fläschchen Mineralwasser drauf: 3,80 €!!! Klar dass die Bedienerin auf die Kasse schimpfte, weil sie nicht in der Lage ist, es selbst zu kontrollieren. Man sollte sich allerdings den Preis für Tafel-Wasser beim Metzgerwirt Lindermeir (angeblich »scherzen« manche Metzger gerne: So lange die Leute das Wasser mit Messer und Gabel essen, kann es uns nicht schlecht gehen) auf der Zunge zergehen lassen: ein Liter kostet demnach 10 Mark. Erkenntnis: Da ist ja das Bier auf dem Oktoberfest fast preiswert! Vornehm geht die Welt zu Grunde – und wir nur mehr mit Herzklopfen zur Metzgerwirtschaft mit dem Wirt, der seine Gäste fast feucht über den Tisch ziehen muss, damit er selber nicht verhungert oder gar vertrocknet. ♦ Metzgers-Mahlzeit!
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▼ Nachtarock ▼ ▼ Mir fällt zu dieser Achterbahn nichts mehr ein! ▼ August 08 meine kehrtwendung
In letzter Zeit bin ich mit der Leistung von Familie Haslinger ganz schön zusammengerumpelt, vor allen Dingen mit der des Jungkochs. Doch unumstritten kann man im Thermalgäu kaum schöner im Freien unter Obstbäumen sitzen und den Äpfeln beim Wachsen zusehen, als hier im Wald bei Griesbach, im Steinkart. Also bin ich wieder hoffnungsschwanger eingekehrt und es war nirgendwo verkehrt. Ganz im Gegenteil. Es hat ausgezeichnet geschmeckt und das zu sehr anständigen Preisen, selbst mein neuentdeckter Geheimtipp im gottverlassenen Asenham kann nicht mithalten. • Paprikacremesuppe mit Shrimps (2,50 ; Sie haben
sich nicht verlesen) verdiente, ohne lange Herumzureden, die Bezeichnung Halleluja.
Verdammt schwer fiel es mir, zu einem Dessert nein zu sagen, da am Abend noch ein Test anstand. Meine Wahl wäre gewesen: • Mousse au chocolat mit Sauerkirsche und Chilly mariniert mit frischen Früchten (3,90 ; Sie haben sich wieder nicht verlesen). Das sind Versuchungen! Ich bin stolz auf mich. Machen wir nicht viel Federlesen, der Löwe ist zurückgekehrt. Und jetzt bleibt er im Steinkart bis er alt und grau wird. So wie ich es bereits bin. Schluchz! Ein Wort in eigener Sache: Iris hau bitte ab
aus meinen nassen Träumen. Blödes Thermalwasser, feuchtes! |
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wo der bär tobt Über hundert Umleitungen fand ich endlich, von Obernberg kommend, den Obi und den Steiger. Die Pockinger feiern ihr Stadtfest. Und zwar alle. Dazu haben sie das Zentrum abgeriegelt und ortsfremde Karossendirigenten das Fürchten gelehrt. Meine Navi-Tante muss eine begeisterte Pockingstadtfestanhängerin sein, weil sie mich mit ihrem depperten »bitte wenden sie jetzt« penetrant ins Herz des niederbayerischen Vergnügens hetzen wollte. Ich habe ihr Leukoplast über die Goschn gepappt und den Steiger bei Tageslicht gefunden. Aber: es war letztendlich bei winterlicher Dunkelheit spannender. Jetzt saß ich also wieder beim Mexikaner. Die attraktive Wirtin Emilia aus dem Prager Landl konnte mich nicht bei meinem Händchen packen und zum Tisch geleiten, weil es ja noch glockenhell war. Die verdammt gute Musik hatte mich aber sofort positiv gepolt und die Einsamkeit vergessen lassen. Denn die Pockinger trieben sich ja im autofreien Zentrum mit Zuckerwatte und üppigen Dirndldécolletés herum. Hoffentlich kommt bald der mexikanische Schweinsbraten, sonst kollaboriere ich an meiner Fantasie. Im Strudel meiner Gedanken fiel mir auf, dass der Steiger genau so viel mexikanisch ist, wie ich heilig. Ich werde dem sympathischen, heute stressfreien Grizzly einmal deutlich auf den mittelamerikanischen Zahn fühlen. Koste es, was es wolle! Die • Apfelsaftschorle (0,4 l, 2,50 ) hatte ein zartes Apfelaroma! Dabei gibt es hier wirklich wuchtige Obstsäfte, die nach ihrem Namen schmecken. Für sein Allerweltsmittalamerikabohnenundfleischschmankerl
lohnt sich ein Umweg von 20 Kilometer. Das Baguette ließ ich unangetastet und sah dafür
der Wirtin 1,4 Sekunden in die Augen, als ich wissen wollte, wie lange sie schon mit dem
Grizzly verheiratet ist. • Chili con carne Mit natürlicher Schärfe von Jalapenos, dazu
Baguette, reines Rindfleisch (8,80 ; vor einem halben Jahr noch
7,40 €!*), so stand es noch in der Karte, doch
demnächst wird sich die Hacienda in eine Daschaugstcienda verwandeln, voll mexikanisch.
Mit neuer Karte. *Mir wird schon Angst! El resultado: amigo steiger, steiger dich bitte wieder, nur nicht bei den Preisen, wenn die neuen Tische und Stühle kommen. Sonst hast Du immer una fiesta árida (keiner hockt bei Dir; frei übersetzt), das ganze Jahr über, nicht nur beim Stadtfest! Und ich meine es wirklich gut. ♦ No decir ni más ♦ (mehr sog i ned; frei übersetzt) Juli 08 |
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